Ein Wochenende ganz im Zeichen der Freundschaft, des Austauschs und der gelebten Kameradschaft: Die Freiwillige Feuerwehr Krems an der Donau aus Niederösterreich stattete ihren Kameraden der Feuerwehr Krems II einen ereignisreichen Besuch ab. Von Donnerstag bis Sonntag wurde den Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten, das die tiefe Verbundenheit der beiden Wehren einmal mehr festigte.
Donnerstag: Herzlicher Empfang im Norden
Am Donnerstagnachmittag war es endlich so weit: Nach einer langen Anreise trafen die Kameraden aus Niederösterreich in Krems II ein. Die Freude über das Wiedersehen war auf beiden Seiten riesig. Nach der offiziellen Begrüßung ging es direkt in den gemütlichen Teil über. Bei Kaffee und Kuchen wurden die ersten Neuigkeiten ausgetauscht, bevor der Abend bei einem deftigen gemeinsamen Abendessen und anregenden Gesprächen entspannt ausklang.
Freitag: Kulinarischer Ausflug und ein feierlicher Höhepunkt
Der Freitag startete mit einem kulturellen und landschaftlichen Highlight. Die Wehren unternahmen einen Ausflug in die Holsteinische Schweiz zu einem Weingut nahe Malente. Im Vorfeld waren einige Kameraden aus Österreich noch der festen Überzeugung, dass das norddeutsche Klima einen Weinanbau gar nicht möglich macht – vor Ort wurden sie jedoch schnell eines Besseren belehrt! Für die Gäste aus der traditionsreichen Weinbauregion Krems an der Donau war es faszinierend zu sehen, mit wie viel Geschick und Erfolg der Weinbau auch im hohen Norden praktiziert wird.
Der Freitagabend stand dann ganz im Zeichen des offiziellen Protokolls und des Feierns:
Fahrzeugübergabe & Außerdienststellung: Die Gemeinde Krems II übergab offiziell ein neues Einsatzfahrzeug an die Feuerwehr Krems II. Gleichzeitig wurde das alte Fahrzeug offiziell außer Dienst gestellt.
Großes Grillfest: Im Anschluss an den offiziellen Festakt lud die Wehr zu einem großen Grillfest ein. Neben den Gemeindemitgliedern folgten auch zahlreiche Feuerwehrkameraden aus Nah und Fern der Einladung. Bei bestem Essen und Kaltgetränken wurde bis in die Nacht gefeiert und gefachsimpelt.
Samstag: Maritimes Flair an der Ostsee
Am Samstag zog es die Reisegruppe an die Küste nach Laboe. Doch das norddeutsche Wetter zeigte sich von seiner rauen Seite: Bei der Ankunft begann es zu regnen, und bei 10 °C sowie einer steifen Brise von Windstärke 5–6 musste zunächst ein Unterstand als Regenschutz aufgesucht werden. Um den widrigen Bedingungen zu entgehen, wurde der ursprünglich für den Nachmittag geplante Besuch des historischen U-Boots U-995 kurzfristig vorgezogen. Dies bot die perfekte Gelegenheit, im Inneren des U-Boots Schutz zu suchen und hautnahe Einblicke in die Enge des damaligen Marinealltags zu erhalten. Später rundete der Besuch des beeindruckenden Marine-Ehrenmals den Ausflug ab, bei dem der Aufstieg trotz des Wetters mit einem weiten Blick über die Kieler Förde belohnte.
Sonntag: Abschied und ein Zwischenstopp in der Hansestadt
Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen schlug die Stunde des Abschieds. Die Kameraden aus Niederösterreich traten jedoch nicht direkt die lange Heimreise an – ein weiteres Highlight stand noch auf dem Plan: Ein Besuch der Hansestadt Hamburg.
Besonders schön: Zwei Kameraden der Feuerwehr Krems II ließen es sich nicht nehmen, die österreichischen Freunde zu begleiten und ihnen als ortskundige Guides die Elbmetropole zu zeigen. Nach einem gelungenen Sightseeing-Trip in Hamburg traten die Gäste schließlich mit vielen tollen Erinnerungen im Gepäck die endgültige Heimreise an.
Fazit: Ein rundum gelungenes Wochenende, das einmal mehr bewiesen hat, dass echte Feuerwehrkameradschaft keine Distanzen kennt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Organisatoren und Helfern, die diesen Besuch unvergesslich gemacht haben!
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