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Vegetationsbrand-Training: Kameraden der FF Krems II zu Gast in Rohlstorf

05.06.2024  ·  PetersL

Am 4. Juni 2024 waren zwei Kameraden der Feuerwehr Krems II zu Gast bei der FF Rohlstorf. Unter der fachkundigen Anleitung von Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg stand eine intensive Schulung zur Bekämpfung von Vegetationsbränden auf dem Programm. An drei Stationen lernten die Teilnehmer verschiedene Taktiken und Gerätschaften kennen. Dabei lag der Fokus vor allem auf der Nutzung der vorhandenen Beladung unserer Fahrzeuge, ergänzt durch spezielles Equipment der Ausbilder.

Theoretische Grundlagen und PSA

Den Auftakt bildete eine theoretische Einweisung. Hier wurde besprochen, wie man bei Vegetationsbränden taktisch klug vorgeht, welche spezielle Schutzkleidung notwendig ist und welche besonderen Gefahren in Wald und Flur lauern. Im Anschluss ging es direkt in die Praxis, wo wir uns in drei Gruppen auf die Stationen verteilten.

Station 1: Schlagkraft mit Feuerpatsche und Löschrucksack

An der ersten Station galt es, brennende Strohballen unter Kontrolle zu bringen. Zum Einsatz kamen die klassischen Feuerpatschen, unterstützt durch Kameraden mit Löschrucksäcken. Unter Anleitung der Profis vom Kreisfeuerwehrverband konnte das Feuer zügig gelöscht werden.

Station 2: Schweißtreibende Handarbeit beim Wundsaum

Station 2 forderte volle körperliche Fitness: Es galt, einen sogenannten Wundsaum – eine Schneise im Boden zur Unterbrechung der Brandausbreitung – anzulegen. Mit speziellem Handwerkzeug wurde schnell klar, dass dies eine extrem anstrengende Arbeit ist. Da ein solcher Schutzstreifen oft 100 Meter oder länger sein muss, ist dieser Einsatz mit nur einer Gruppe (9 Personen) kaum allein zu bewältigen.

Station 3: Mobile Brandbekämpfung mit D-Material

An der dritten Station wurde die Bekämpfung eines Böschungsbrandes geübt. Hier setzten wir auf gewichtssparende D-Schlauchleitungen und D-Strahlrohre. Der Angriffstrupp geht dabei direkt vor dem Fahrzeug vor. Da viele Löschfahrzeuge nicht gleichzeitig fahren und Wasser abgeben können (Pump-and-Roll), muss das Fahrzeug schrittweise vorrücken. Um die Schlauchleitung zu schützen, wird diese für den Vorbeimarsch sicher am Fahrzeug befestigt.

Fazit der Ausbildung

Nachdem alle Gruppen die Stationen durchlaufen hatten, folgte eine ausführliche Nachbesprechung. Es war eine äußerst lehrreiche Ausbildung, die uns gezeigt hat, wie viel man bereits mit der Standardbeladung unserer Fahrzeuge erreichen kann. Gleichzeitig gab es wertvolle Impulse für mögliche sinnvolle Ergänzungen der Ausrüstung.

Ein großes Dankeschön geht an die Feuerwehr Rohlstorf für die Gastfreundschaft und an die Ausbilder des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg für diesen starken Ausbildungstag!

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